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Wasser ist der Baustein des Lebens

Wasser und Gesundheit

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Das Österreichische Rote Kreuz sorgt mit seinen EZA-Aktivitäten für die Verbesserung der Lebensbedingungen der am meisten bedürftigen Menschen – allen voran in den Bereichen Wasser und Gesundheit. Zu unseren Maßnahmen im Bereich Wasser zählen beispielsweise die Errichtung sanitärer Anlagen in Pakistan. Oder auf dem Gebiet Gesundheit die Durchführung von Erste Hilfe-Kursen in Laos.
 
Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht
In Entwicklungsländern sind 80 Prozent aller Krankheiten auf verschmutztes Trinkwasser und fehlende Abwasserversorgung zurückzuführen. Deshalb ist nicht nur in Konflikten und bei Naturkatastrophen Wasser das Notfallmedikament Nummer eins: Wo Wasser rar oder zu verschmutzt zum Trinken ist, müssen Brunnen gebaut werden. Damit wird nicht nur Grundwasser gewonnen, sondern sauberes Wasser verbessert auch die Hygiene und beugt Armutskrankheiten wie Durchfall vor. Der Zugang zu Wasser und adäquater sanitärer Versorgung ist ein Menschenrecht. In vielen Ländern wird Wasser jedoch zur Handelsware oder es bedarf erheblichen Aufwands um Wasser von teilweise zweifelhafter Qualität für den Haushalt und als Trinkwasser zu besorgen. Oft müssen Frauen und Kinder stundenlange Fußmärsche zum Wasserholen zurücklegen. Der Klimawandel verursacht die langsame Austrocknung von lange bestehenden Wasserquellen. Diese Tatsache, verstärkt durch die stetige Zunahme der Weltbevölkerung und weltweite Umweltverschmutzung, macht sich in einer Verknappung der Wasserressourcen bemerkbar und könnte in der Zukunft zu Kriegen um Wasser führen.

Wasser in der Entwicklungszusammenarbeit des Österreichischen Roten Kreuzes
Der Bau von Brunnen, die Errichtung von ökologischen Latrinen und die Installation von Wassersystemen sowie begleitende Hygieneschulungen zählen zu den Aktivitäten des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) im Bereich Wasser. ÖRK-Wasserprogramme und -projekte werden mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, Strategien der jeweiligen nationalen Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaften sowie staatlichen Wasserversorgungsplänen abgestimmt und tragen zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen bei.
 
Krankheit und Armut
Gesundheitliche Belastungen treffen Menschen in den ärmsten Ländern der Welt am stärksten und führen zu einer Negativspirale von Krankheit und Armut. Jährlich erkranken 300 bis 400 Millionen Menschen an Malaria, beinahe 90 Prozent aller Malariakranken leben in Afrika. Die Infektionskrankheit Tuberkulose tötet vor allem in den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt pro Jahr zwei Millionen Menschen. HIV/AIDS wird sich bis 2010 extremer auf die Menschheit auswirken als alle Kriege und Naturkatastrophen der letzten 50 Jahre. Verschärft werden die gesundheitlichen Herausforderungen für Entwicklungsländer zu Beginn des 21. Jahrhunderts durch den Klimawandel: Der Temperaturanstieg beispielsweise kann zu einer leichteren Krankheitsübertragung von Malaria führen.

Gesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit des Österreichischen Roten Kreuzes
Neben der Bekämpfung von Tuberkulose,  Malaria und HIV/AIDS zählen zu den Gesundheitsaktivitäten in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) die Pflege und Betreuung älterer und kranker Menschen sowie von Menschen mit Behinderung. Das ÖRK versorgt unterernährte Menschen mit Lebensmitteln, beugt Krankheiten vor und ermöglicht durch Kapazitätsstärkung nationaler Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften den Ausbau des Dienstleistungsangebots im Bereich Gesundheit. Durch die Stärkung des Selbsthilfepotentials unter Berücksichtigung nationaler und internationaler Gesundheitsstrategien schafft das ÖRK im Kontext der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung die Grundlage für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen in Entwicklungsländern.
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Lebenselixier Wasser