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Blumen Tipps

Rosenpflege Tipps

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Die Rose, botanisch Rosa, ist seit Jahrtausenden die Königin der Blumen. Sie gehört zur Gattung der Rosengewächse. Es sind Sträucher, die meisten mit Stacheln, die Blätter sind unpaarig gefiedert, die Blüten zwittrig, einzeln oder in Büscheln. Die Blütenachse ist kugelig oder flaschenförmig vertieft. Die Kronblätter gibt es in verschiedensten Farben. Die Früchte sind behaarte Nüsschen, die von der Blütenachse (Blütenbecher) eingeschlossen werden, so dass eine als Hagebutte bezeichnete, meist rot gefärbte Scheinfrucht entsteht. Zu den Rosen gehören: Hundsrose, Rosa canina, die Heckenrose, Rosa dumetorum, die Filzrose, Rosa tomentosa, die Weinrose, Rosa eglanteria, die Bibernellrose, Rosa spinosissima, und die Alpenrose, Rosa alpina.
Tips zur Rosenpflege
Rosen zählen zu den beliebtesten und darum am häufigsten angepflanzten Ziergehölzen 'Im Haus- und Kleingarten. Einige wichtige Punkte sollten bei der Pflanzung und Pflege beachtet werden.

Standort

Eine wichtige Voraussetzung für gesunde Rosen ist der richtige Standort. Er sollte geschützt und sonnig sein, schattige Standorte in der Nähe von Häusern oder Mauern sind zu meiden. Auch unter Bäumen und Sträuchern fühlen sich Rosen nicht wohl.
 
Boden
Kräftige, lehmige Böden sind für Rosen sehr gut geeignet. Zu sandige Böden müssen mit Lehm, Komposterde, abgelagertem Rinderdung oder Rindenkompost verbessert werden, schwere Böden durch Zugabe von Sand. Die Bodenreaktion sollte schwach sauer sein (pH-Wert 6-7). Da ein Rosenbeet nach der Pflanzung für mehrere Jahre nicht mehr tiefgründig bearbeitet werden kann, sollte der Boden gut vorbereitet werden (die oberste Bodenschicht (ca. 40cm ) gründlich lockern und ggf. verbessern).
Sorten
Die Auswahl geeigneter Sorten wirkt sich ebenfalls auf die Gesundheit der Rosen aus, es bestehen große Unterschiede hinsichtlich der Krankheitsanfälligkeit.
Als »krankheitsfest« gelten die im Fachhandel erhältlichen Sorten mit dem Qualitätszeichen ADR (Anerkannte Deutsche Rose). Sorten mit diesem Zeichen haben die Alldeutsche Rosenneuheitenprüfung mit Erfolg bestanden.
Diese Prüfung dauert mehrere Jahre und wird in 9 neutralen Prüfungsgärten unter verschiedenen Boden- und Klimaverhältnissen ohne Pflanzenschutzmitteleinsatz durchgeführt.

Pflanzung
Vor dem Pflanzen werden die Wurzeln der Rosen mit einer scharfen Schere um ca. 1/3 ein gekürzt. Die Pflanze anschließend für mindestens 1 Stunde in ein ausreichend großes Gefäß mit Wasser stellen. Das Pflanzloch muss so tief sein, dass die Veredelungsstelle der Rose 5 cm unter der Erdoberfläche liegt. Nach dem Einsetzen wird das Pflanzloch wieder aufgefüllt und mit Wasser eingeschlämmt.

Winterschutz
Vor dem Frosteintritt sind die Rosenstöcke mit einer ca. 10 - 15 cm hohen Erdschicht anzuhäufen. Optimaler Schutz kann durch zusätzliches Abdecken mit Tannen-, Fichten- oder Kiefernreisig erreicht werden. Langanhaltende Fröste und starke Wintersonne können so dem Rosenholz nicht schaden, denn Risse in der Rinde wären Eintrittspforten für Erreger von Pilzkrankheiten.
Rosen: Lust auf Duft
Der Duft ist aufs Engste mit der Rose verbunden – erst durch ihn wird sie vollkommen. Der Zauber von Duftrosen kann gestalterisch durch Blattwerk und sorgfäl-tig ausgewählte Blüten unterstrichen werden. Die Rose ist weltweit die beliebteste und am meisten kultivierte Schnittblume. Sie verdankt ihren Ruhm der Schönheit ihrer Blüte und der riesigen Farbpalette, in der mit Ausnahme von Blau fast jede Farbe vertreten ist. Hinzu kommt der wundervolle Duft, der vielen modernen Schnittrosensorten leider verloren gegangen ist. Jedoch gibt es seit einiger Zeit wieder herrliche Duftsorten im Handel, die sich zudem durch dicht gefüllte Blüten auszeichnen. Deren Blütenblätter sind manchmal wuschelig, ein anderes Mal wie in Hunderte kleine Fältchen oder Rüschen gelegt. Die Verbindung von Blüte und Duft ist uralt und spricht den Menschen in seinem tiefsten Inneren an. Schnuppern wir nicht intensiv an jeder Blüte und freuen uns, wenn sie duftet? Düfte sind ein Geschenk der Natur. Aber nicht alle Menschen empfinden Düfte gleich stark oder gleich angenehm. Da Düfte sehr verschieden sind, werden ihre Bestandteile analysiert und klassifiziert. Die Rosendüfte geben einer der Duftgruppen ihren Namen und beschreiben sie damit klar. Eine Duft-Pelargonie wird beispielsweise als Rosen-Pelargonie bezeichnet, wenn ihre Blätter ätherische Öle enthalten, die nach Rosen duften.